newTLD Programm: Pleiten, Pech und Pannen

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Wenn auch schon immer nicht gerade offen für Kritik und/oder Verbesserungsvorschläge in Sachen newTLD Programm aber auch schier endlosen weiteren Punkten und darüber hinaus ghäufiger schon dem Vorwurf des interenes Postenverscharern ausgesetzt, hat die ICANN in den so wichtigen ersten Jahren des Internets einen guten insgesamt guten und zufriedenstellednen Job gemacht. Schließlich hat sich unter der Führung der ICANN das Netz zu dem Informationmedium und -netzwerk überhaupt entwickelt und ist zu einem wichtigen Faktor in sämtlichn Bereichen des Lebens geworden.

Ein Leben ohne das Internet so wie wir es kennen scheint kaum mehr möglich – und die ICANN ist und war hier federführend bei dem Aufbau der unverzichtbaren und nötigen Infrastruktur des Webs und ist dies weiterhin im Rahmen des newTLD Programm.

Kritik zu newTLD Programm und generell

Das Logo der ICANN (Herr des newTLD Programm) Einst als unabhängige Weltregierung des Internets gefeiert; mit Vorbild/Modellcharakter in Sachen “Weltregierung” – transparent, über Staatsgrenzen hinweg agierend und von Allen anerkannt als “Verwalter/ordnende Hand des globalen Netzewekes Internet” – als Non-Profit Organisation keinen Gewinnbestrebungen verpflichtet; – so auch nie/ keinerlei Zweifel an Berechtigung und Handeln der Icann, geschweige denn irgendwelchen länger aufrecht zu erhaltenen, massiveren Koruptuionsvorwürfen ausgesetzt.
Spätestens mit Start der jüngsten und sich gerade in der Umsetzung befindende DNS-Erweiterung ist die ICANN von vielen Seiten Kritik ausgesetzt. Unverstädnis und harsche Kritik was Entscheidugen der ICANN, die stest verbindlich sind und enorme Tagweite haben, bezüglich dem newTLD Programm an sich, der Planung, Ausführung und Durchführung kommt von allen allen irgendwie betroffenen. Doch die ICANN scheint sich ihrer jahrelang, scheinbar unbemerkt von Allen, angehäufter Macht mehr denn je bewußt zu sein und schaut wenig nach links oder rechts, sondern agiert wie es ihr beliebt.

Rund läuft nahezu nichts beim newTLD Programm

Dabei läuft noch nicht mal alles glatt: An der Spitze werden wichtige Posten kurzfristig und ohne eingehendere Begründung neu besetzt und seit dem Start des newTLD Programm kommt es immer wieder zu peinlichen Pannen im Ablauf. Ob technische Unwägbarkeiten mit dem System, Hacks und selbst verschuldete Bugs, die Liste der Pannen die sich seit Start des Programms ereignet haben ist lang und wird einer Organisation, die immerhin nichts unbedeutenderes als das längst unverzichtbar gewordene Internet zu verwalten und dessen funktionierende Infrastruktur zu gewährleisten nicht mehr gerecht.
…die Pannenserie aufgelistet hat der domincite-Blog.

Darüber hinaus hat die ICANN auch ob des Vorwurfes in keinster Weise mehr eine Non-Profit Organisation zu sein, auf breiter Front an Vertrauen verloren. Angefangen bei den Gebühren von 185.000 US-$, die ein Bewerber um eine neue TLD alleine für das Einreichen der Unterlagen einreichen musste, ohne sicher gehen zu können letztlich auch den Zuschlag für die gewünschte oder eine dazu alternative Endung zu erhalten. Die ICANN behält sich hier die Beurteilung, ob eine Bewerbung die Vorraussetzungen erfüllt, vor. Zwar hat man mit dem Applicant Guidebook, das seit 2007 in zahlreich veränderten Fassungen herausgegeben wurde die nötigen Vorraussetzungen und einzureichenden Unterlagen aufgeführt, doch ob, wann, was, wofür ausreicht, darüber entscheidet die ICANN vollkommen autark. Die ICANN ist und bleibt stets Herr des newTLD Programm und hat die letztendliche Entscheidungshoheit.

Will sich die ICANN mit newTLD Programm bereichern?

Noch unverständlicher wirkt das Prodzedere bei genehmigten Mehrfachbewerbungen im Rahmen des newTLD Programm, die schließlich um die Zuteilung streiten werden. Können die Bewerbungsgebühren noch irgendwie, wenn auch anhand fragwürdig aufgeführter Kosten begründet und nachvollzogen werden, so ist das Verfahren der Veresteigerung an den im Endeffekt höchtbietenden Bewerber um eine der neuen TLDs höchst fragwürdig. Zumal der bei einer Versteigerung abgerufener Betrag eins zu eins in die Kasse der ICANN geht, die außer die Versteigerung zu organisieren, hier keine Aufwendungen die irgendwie entloht werden müssten. Hier scheint klar, dass die ICANN das newTLD Programm auch dazu nutzen will abzukassieren. Bei über 100 Mehrfachbewerbungen, die wenn geprüft und zugelassen zu Gunsten der ICANN versteigert werden, wird wohl ein beträchtliches Sümmchen bei herausspringen; zumal mit Amazon, google und weiteren großen TLD-Investment-Fonds, zahlreiche finanzstarke, konkurrierende Bieter und potenzielle Betreiber neuer TLDs mit von der Partie sind. Was mit dem Erlös geschiet, darüber gibt die ICANN keine Auskunft außer das es zum erfüllen der eigenen, aktuell und zukünftigen Aufgaben dienen soll. – Mutmaßlich wird sich wohl
Versteigerung hat aber auch positive Effektedie ICANN Führungsrige zu aller erst einmal, für die erfolgreiche Durchführung und Einführung der nTLDs, selbst zusätzlich belohnen.

Immerhin schafft dies eine gewisse Gewissheit darüber, dass die ICANN keinen der Bewerber unzulässig bspw. durch das Zahlen von Schmiergeldern, bevorzugen könnte. Schließlich profitiert die ICANN von den zu erwartenden Bietgefechten selbst am meisten, da wäre eine Bevorzugung aus welchen Gründen auch immer, schon aus rein ökonomische Erwägungen herraus vollkommen unsinnig.
Profitieren werden neben der ICANN diejenigen Bewerber die sich auf das meiste Kapital stützen können. Der höchstbietende Bewerber bekommt den Zuschlag, was letztlich ein klarer Nachteil ist für Bewerber die sich auf einen weniger großen Kapitalstock berufen können, obwohl sie unter Umstädnen das für die Allgemeinheit zweckmäßigere Geschäftsmodell vorweisen können. Bedenkt man das Internetgiganten wie Amazon oder google für dreistellige millionenbeträge Unternehmen aufkaufen um zu wachsen und die eigene marktbeherschende Stellung zu festigen, auszubauen oder auch nur um sich einen unliebsamen Konkurrenten durch Übernahme und Zerschlagung vom Leibe zu halten, ist nicht davon auszugehen, dass im Zweifel “freiwillig” auf eine endung verzichtet wird und sich geeinigt wird. Vielleicht einigen sich die Großen noch unterienander, doch kleinere Initiativen und Bewerber dürften keine Chance haben am Ende des Tages (des newTLD Programm) mit der gewünschten nTLD dar zustehen.

newTLD Programm – Verkauf des Webs an google, Amazon & Co.?

newTLD Programm Massenbewerber donuts amazon google

So verkauft die ICANN nicht nur sich und ihren alles in allem bis dato ganz guten Ruf, sondern auch das Internet als freie, unabhängige Institution. An ohnehin bereits markrtbeherschende Oligopolisten und, noch viel schlimmer, an Finanzinvestoren die sich einzig dem Ziel des Geldvermehren verpflichtet fühlen. Amazon, google und Donuts Inc. sind hier die big Player im Run um die nTLDs. Das Internet wird sich durch das newTLD Programm daher wohl nicht nur erweitern, es wird auch noch ein Stück weiter als bislang ohnehin schon kommerzialisiert, und dies von ganz unten.

Ob das newTLD Programm zweckmäßig ist oder nicht, darum geht es schon lange nicht mehr. Auch nicht darum das Netz zu stärken oder einer Adressenknappheit Herr zu werden. Mehr und mehr verkommt das Internet, das einst mit dem hären Zielen online gegangen ist die Welt zu verändern, zu verbessern, etc., zu einem bloßem Wirtschaftsgut, das nun mehr und mehr, wie jedes andere, dem Streben nach Gewinnmaximierung und Dividende unterliegt. – Es geht wohl beim newTLD Programm schlicht weg ums Geld verdienen, vermehren und darum sich das Netz einzuverlaiben um noch mehr Kapital daraus zu schlagen. Das im und mit dem Internet Geld verdient werden soll ist nicht weiter verwerflich; das wurde und wird es bis heute auch. Aber das nun Teile der Infrastruktur an den meistbietnsten verhökert werden, kann und will der Idee des Internets als freies, für alle zugängliches Informationsmedium, dass sich inhaltlich und gestalterisch selbst, durch ein, wie auf allen anderen Märkten auch (Marktgleichgewicht), marktorientieretes Verhältnis von Informationsanbietern und -abnehmern lenkt und niemandem gehört, wird demnächst Geschichte sein. Wie sich das Netz zukünftig ausgestalten und weiter entwickeln wird, scheint nun in den Händen von nach Gewinn und Erträgen strebenden Unternehmen und Investoren zu liegen. Das Internet als basisdemokratisches und anarchistische Idee wird in der Versenkung verschwinde; auch dank des newTLD Programm; zum Vorteil für die breite Masse kann und wird dies nicht sein.

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was bleibt… – ?

Letztlich ist die ICANN also gerade dabei die Vision des Netzes, die eigene Institution, das Internet, seine Nutzer und somit uns alle an die Höchstbietenden zu verkaufen. Und damit einhergehend auch die Hoffnung die das Internet bei vielen weckt und geweckt hat, unsere zusehends nach Legitimation suchenden Demokratien durch mehr Teilhabe des Einzelnen, wie beseipielsweise durch das Konzept einer E- oder Cyberdemokratien rundzuerneuern und auf eine noch breitere Basis der Akzeptanz zu stellen. In einem allzu stark kommerzielaisierten Web ist dies wohl kaum mehr möglich und die Vison wird edngültig zu einer Utopie. Und man darf darüber hinaus mutmaßen, dass die ICANN auch in Zukunft noch das ein oder andere newTLD Programm aufsetzten wird, schließlich erweist sich selbiges gerade als äußerst erträgliche und lukrative Einnahmequelle.