New gTLDs Bewerber Webinar Update – Infos!

www.  

Am 05. März 2013 veranstaltet die ICANN in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr (Pacific Standard Time/USA) ein neuerliches new gTLDs Bewerber Webinar, welches in Form einer Telefonkonferenz abgehalten wird. Das ICANN new gTLDs Webinar, wird unter dem, im Prinzip bereits alle möglichen Fragen nach genauem Inhalt beantwortenden, Konferenz-Titel „Applicant Webinar Update“ ablaufen. In 120 Minuten sollen dann Bewerber, um eine der new gTLDs, gebrieft und auf den aktuellsten, neusten Stand des gegenwärtigen new gTLDs Programm, gebracht werden. Für Planung und Durchführung der new gTLDs Telefonkonferenz für Bewerber, zeichnet sich Jesse Samora verantwortlich.

Registrierungs-Infos zum new gTLDs Webinar

new gTLDs Webinar 05.03.2013 InfoAlle Teilnehmer der Telefonkonferenz, möchten sich bitte mit der Konferenz ID einwählen. Auf diesem Wege werden die Wartezeiten minimiert und zusätzlich die Sicherheit erhöht. Die ID-Nummer zur Konferenz ist einzigartig und ermöglicht es den Konferenz-Spezialisten eine schnelle, effektive sowie fehlerfreie Suche. So ein „Elite Anruf“ eingeht, gilt es zusätzlich zu beachten und darum gebeten, dass sich alle Redner direkt bei der Einwahl, auch als solche ausweisen, so dass dieses möglichst schnell und fehlerfrei gelingt. Weiter Informationen für new gTLDs Bewerber gibt es auf der ICANN Info-Site in der „Applicants Corner“.

Hier klicken!

Die Konferenz ID zur Einwahl in die anstehende Telefonkonferenz zum „New gTLDs Applicant Webinar Update“ am 05. März 2013 von 16.00 bis 18.00 Uhr lautet: 4603970!

 

New gTLDs Experten bieten in Echtzeit Hilfestellung

Wichtg: Zeigen sich im Laufe der Telefonkonferenz irgendwelche Probleme, Schwierigkeiten oder Unklarheiten, wird darum gebeten ,dies durch betätigen der Tasten * 0, einem der live zu diesem Zwecke zur Verfügung bereitstehenden, new gTLDs Spezialisten zu signalisieren. Diese new gTLDs Spezialisten werden sich dann den möglichen Unklarheiten und Fragen sofort und umgehend, live und in Echtzeit annehmen, aus dem Weg zu räumen, oder aber schlichtweg zu beantworten.

new gTLDs Applicant Webinar Update – Einwahl-Nr. deutschsprachigen Raum:

  • Deutschland - 49-6958-999-0815 & gebührenfrei 0800-101-1962
  • Luxemburg - 352-3420-808-110 & gebührenfrei 800-23855
  • Österreich: 43-2682-205-6452 & gebührenfrei 0800-102-51537
  • Schweiz: 41-4-345-69103 & gebührenfrei 0800-102-51537

 

Bayern 728x90

Die gesamte Liste mit allen internationalen Einwahlnummer zur Telefonkonferenz, sowie das original Info-pdf zum „new gTLDs Applicant Webinar Update“ in englisch, steht hier als pdf-Download von dem ICANN Server zur Verfügung.

new gTLDs Objection Process – Service Provider

Zwar sind new generic Top-Level-Domains (new gTLDs), bei weitem noch nicht im Domain-Name-System des globalen, freien und unabhängigen Netzwerkes Internets, integriert, doch so langsam beginnt die heiße Phase. Ist es dann soweit, werden weit über 1.000 new gTLDs den Domain-Namens-Raum des Internet vergrößern. Kritiker sprechen hier von einem unnötigen, künstlichen Aufblasen; Befürworter oder neutral gestellte Beobachter drängen die ICANN, aufgrund einer kommunizierten, befürchteten Adressenknappheit, bereits seit langem auf ein Erweiterung des Internets mit neuen, größtenteils kommerziellen Endungen und haben dabei natürlich auch die Chancen, welche new gTLDs mit sich bringen fest im Blick. Schon vor der eigentlichen Einführung, wird das Revier daher von nicht wenigen in der Branche, großflächig abgesteckt. Ohne zu wissen ob überhaupt, wann und unter welchen, genauen Voraussetzungen, werden new gTLDs, die ein vielversprechendes Potential versprechen, eifrig registriert.

Einspruch gegen new gTLDs einlegen? – Wer darf Was, Wie & Weshalb?!

new gTLDs Info auf ICANN Projekt-Website objection processBevor es aber endgültig feststeht, wer genau, eine bestimmte der new gTLDs betreiben darf und sich somit am Ende des ICANN Mamut-Projekts (newTLD-Programm) zu den glücklichen Siegern zählen darf, gilt es jedoch, letzte Steine aus dem Weg zu räumen; kleinere und größere! Aktuell, newTopLevelDomains.de berichtete, geht es konkret darum, ob auch alle Bewerbungen korrekt sind, oder ob etwaige Ungereimtheiten bei Bewerbungen oder Bewerbern, um die new gTLDs, auszumachen sind. Daher hat die ICANN, als Herr über Internet und dem gegenwärtigem newTLD-Programm, noch einiges zu prüfen möchte man meinen! – Dem ist auch so, allerdings ist auch die gesamte Öffentlichkeit, weltweit dazu aufgerufen, im Zweifel, Kritik vorzutragen und zu verhindern, dass einige, oder auch nur eine der new gTLDs, in “falsche Hände” gerät.

Hier klicken!

Objection Process soll transparent & jedem zugänglich sein, … – soll!

Justicia muss wohl bei manch einer nTLD-Bewerbung entscheiden

In einem letzten Beitrag “NewTLDs Webinar erklärt Einspruchsverfahren“, wurde hier, auf der deutschsprachigen Info & Wissens-Site zu new TLDs, bereits davon berichtet, dass es jetzt endlich in die heiße Phase geht und nun, als eine der hoffentlich letzteren Hürden, (fast) nur noch gilt, der Öffentlichkeit, der Politik als auch der Wirtschaft, die Gelegenheit zu gewähren, gegen einzelne new gTLDs, einen geordneten Widerspruch einzulegen. Schließlich soll ja alles in “gerechten sowie geordnetten Bahnen” von statten gehen – zumindest soll dies so von den Betroffenen so wahrgenommen werden. Die viel gerühmte und gescholtene Transparenz der ICANN! Eine Bewertung dessen, sollte aber besser jedem selber überlassen bleiben…

Die ICANN hat jedenfalls, mit dem new gTLDs Objection Process, ein Verfahren ins Leben gerufen, in welchem einem jeden Erdenbürger, zumindest die theoretische Möglichkeit eröffnet wird, seinen begründeten Protest gegen eine, oder gleich mehrere, der beinahe 2.000 Bewerbungen um new gTLDs, einzulegen. Da das Verfahren, natürlich auch den, von der ICANN längst gewohnten, Transparenz-Gedanken erfüllen soll als auch die Community der Internet-User, bzw. die “allgemeine Öffentlichkeit”, bei der Entscheidung um new gTLDs und der Zukunft des Internets, mit ins Boot nehmen will, soll und muss(!), ist das Einspruchsverfahren, welches sich die ICANN ausgedacht hat, wie vieles in der Vergangenheit auch, gewohnt verschachtelt und insgesamt recht komplex…

new gTLDs Objection Process – übersichtlich präsentiert

Ein wenig stellt sich da natürlich die Frage, ob ein solches Verfahren auch wirklich transparent sein kann und es im Rahmen eines solchen, auch jedem der möchte wirklich möglich ist, von seinen “Einspruchsrecht” Gebrauch zu machen…?! Dem entgegenwirkend, hat die ICANN, neben einem Webinar, auch eine Info-Präsentation veröffentlicht, die das “new gTLDs Objection Process” in Ablauf und Verfahrensweise erklärt. – Maßgeblich beteiligt an der Umsetzung, sind sogenannte ICANN new gTLDs Service Provider, die, je nach Einspruchsart sowie der Berechtigung des Einspruch Einlegenden (nicht Jeder darf gegen Alles Einspruch einlegen) “Protestler”, den potentiellen Ungereimtheiten bei Bewerbungen um new gTLDs, nachgehen sollen.

Newtopleveldomains.de behält für Sie den newTLDs Info Präsentation deutsch objection processDurchblick!

Nachdem im oben bereits erwähntem Beitrag (vom 20. Februar 2013), der erste Teil der “ICANN new gTLDs Objection Process-Präsentation“, ins deutsche übersetzt und leicht umgestaltet, einem Jedem, der sich dafür interessiert angeboten wird, folgt nun der zweite Teil der ICANN-Präsentation zum Thema. Die drei von der ICANN eingesetzten Service Provider stellen sich vor und legen noch einmal der “gemeinen, allgemeine Öffentlichkeit” nahe, wies es geht und was man wo machen muss, bzw. wer der drei, für den vermeintlichen Einspruchsgrund zuständig ist – in Frage kämen:

new gTLDs Objection Process Service Provider auf einen Blick

  • das Intern. Center for Dispute Resolution (ICDR)
  • das WIPO I ADR Arbitration and Mediation Center
  • sowie das Intern. Chamber of Commerce (ICC)

Hier geht es zu den Informationen der new gTLDs Objection Process Service Provider (als chices .docx-Dokument), die newTopLevelDomains.de, aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit, für Sie aus der original ICANN Präsentation extrahiert hat und zu einem eigenen, gesonderten Dokument, im kompatibleren .pdf-Format zur Alternative zum .docx), leicht bekömmlich aufbereitet hat.

new gTLD (dot)taxi – Berliner will Zuschlag

Mit der Taxi Pay GmbH hat sich, neben zwei weiteren Bewerbern, auch ein deutsches Unternehmen um die new gTLD (neue generische Top-Level-Domain) (dot)taxi (“.taxi”) beworben. Nun gilt es für die Berliner Bewerbungsgesellschaft die Mitbewerber, um die new gTLD .taxi, im anstehenden Bieter-Verfahren auszustechen oder sich untereinander auf andere Art und Weise zu einigen. Letzteres scheint eher ein Wunschtraum zu bleiben, denn die insgesamt drei Mal umworbene new gTLD .taxi, verspricht jede Menge sich vergolden lassendes Potential für den, der den Zuschlag der ICANN zum Betrieb der .taxi-Domain-Endung letzten Endes erhält.

Symbolbild für new gTLD (dot)Taxi

Hier klicken!

Dass sich die Mitwettbewerber der Berliner Taxi Pay GmbH, im Kampf um die new gTLD .taxi kampflos geschlagen geben, scheint viel mehr absolut utopisch. Und da sich die Taxi Pay GmbH ausschließlich um die new gTLD .taxi beworben hat, kann diese auch keinen Kuhhandel anbieten, wie ihn zur Zeit einige der Massenbewerber untereinander ausmachen. – Bewerbung für (dot)bla nicht weiter verfolgen, wenn dafür dann (dot)blup kampflos überlassen wird… etc.

Zuschlag um new gTLD (dot)taxi könnte kostspielig werden

Der Dritte im Bunde der Bewerber, um die new gTLD .taxi, ist ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt und wirft mit seiner eingereichten Bewerbung einige Fragen auf. Die .dot Taxi Limited ist ein eigentlich britisches Unternehmen mit Sitz in Gibraltar, heute Zufluchtsort für vermögende Brieten, des Steuersparens wegens. Das Konzept der Brieten, zum Betrieb der new gTLD .taxi, welches jeder Bewerber um eine der new gTLD bei der ICANN einreichen musste (siehe unten), lässt aber nicht wirklich ein tragfähiges Geschäfts- oder Betreibermodell hinter der Bewerbung um die (dot)Taxi-TLD erkennen. Mutmaßlich handelt es sich hier um den Versuch von Finanz-Investoren, sich die new gTLD .taxi zu sichern, in der Folge auszuschlachten und auf diese Weise  auch von der Domain-Namens-Erweiterung im Web zu partizipieren. Ob man sich ohne wirkliches Konzept auf einen Bieterwettstreit mit der Pine Falls Inc. und der Taxi Pay GmbH einlässt ist zwar denkbar, doch die Chancen, dass es zu einem Rückzieher kommt, sind durchaus gegeben und eher wahrscheinlicher.

Logo der .taxi new gTLD Bewerber donuts Inc.

Die Frage, ob es der Taxi Pay GmbH gelingen wird, im Bieter-Verfahren den nötigen, langen Atem und vor allen Dingen die dazu erforderlichen liquiden, finanziellen Mittel aufweist, wird spannend sein zu beobachten. Gegner und Mitbewerber um die new gTLD .taxi, ist mit der Pine Falls, LLC aus Bellevue, Nebraska, ein Unternehmen, dass man zur Donuts Inc. zählen kann; jenem, im Zuge des ICANN new gTLD-Programm aus der Taufe gehobenen (Investment-) Unternehmen, dass sich um nicht weniger als 307 der neuen Endungen bei der ICANN beworben hat. Ob man dem, was Donuts bei seinen Investoren an Kapital eingesammelt hat und auch weiterhin eifrig zur Füllung der „Kriegskasse im Wettstreit um die new gTLDs“ einsammelt, Paroli bieten kann, ist eigentlich nicht vorstellbar. Als realistische Hoffnung könnte jedoch geltend gemacht werden, dass sich die Donuts Inc., durch einige seiner 307 eingereichten Bewerbungen finanziell bereits so sehr verausgaben muss, dass im Zweifel von der Bewerbung um die new gTLD .taxi Abstand genommen wird. Eine wohl nur wage Hoffnung, die sich aber dadurch nähren dürfte, dass die new gTLD .taxi mit Sicherheit nicht ganz oben auf der new gTLD-Wunschliste der Amerikaner angesiedelt.

Tragfähigstes Konzept von Pay Taxi GmbH vorgelegt – ob das reicht?

Der letztlich einzige Bewerber mit einem wirkliche vielversprechenden und in sich schlüssigem Konzept zum Betrieb der new gTLD .taxi, ist die von Hermann Josef Waldner geführte Taxi Pay GmbH. Die Frage ist, ob der erfahrene Unternehmer Waldner, der bereits seit Jahren tief in der Taxi-Branche verwurzelt ist, genügend Kapital aufbringen kann und ob finanzstarke Investoren akquiriert werden können, die an einen Erfolg des vorgelegten new gTLD Betriebskonzept der Taxi Pay GmbH glauben. – Denn die “.taxi (Bieter-)Kampfkasse sollte, vor dem Beginn des anstehenden new gTLD Bieter-Duells, selbstredend mit ausreichend Kleingeld gefüllt sein, um zumindest die wage Hoffnung auf den Zuschlag am Leben zu halten.

Dass der Visionär Waldner genügend Expertise mitbringt, um bei einem möglichen Zuschlag das Projekt der new gTLD .taxi zum Erfolg zu führen, belegen seine unternehmerischen Leistungen aus der Vergangenheit, was auch mögliche Investoren im Zweifel überzeugen sollte. Immerhin ist Hermann Josef Waldner Chef von gleich vier Taxizentralen, gehört damit zu Europas größten Betreibern dieser Art und hat unter anderem mit einer innovativen TaxiApp sowie durch seine Beteiligung an dem europaweit agierenden Taxi-Netzwerk Taxi.eu (gemeinsam mit der Wiener FMS Austrosoft), die mehr als 40.000 Taxen in 60 europäischen Metropolen, mit weit über 120.000 einzelnen Fahrern koordiniert. Die Bewerbung um die new gTLD .taxi scheint da nur konsequent und wird, falls der Zuschlag zum Betrieb erteilt wird, dann zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Erfolg – alles andere würde verwundern.

newTopLevelDomains.de wünscht jedenfalls viel Erfolg bei dem anstehenden Biet-Verfahren und würde es, dem durchaus als Visionär zu bezeichnetem Waldner, mehr als jedem der beiden anderen Bewerber um die new gTLD .taxi mehr als gönnen.

Hier noch die bei der ICANN, durch die drei genannten new gTLD Bewerber um die Endung .taxi, eingereichten Konzepte zum Betrieb der umworbenen new gTLD: 

New gTLDs Vereinigung verlangt Antworten

Die New gTLD Applicant Group (NTAG)  setzt die ICANN mit einem offenen Brief unter Druck und verlangt Erklärungen zu den bisherigen Zeitverzögerungen rund um die Einführung der neuen generischen Top-Level-Domains (new gTLDs). 

Brief in Sachen new gTLDs an ICANNDer Brief wurde laut Datumszeile im Briefkopf bereits am 21.12.2012, von der Vereinigung und Interessensgemeinschaft von Bewerbern um die new gTLDs  an die Generalmanagerin der ICANN, Frau Christine Willet, zuständig für das new gTLDs Programm, gesendet.

united-domains.de - die besten Adressen fürs Web.

new gTLDs & Verzögerungen

Zunächst bedankt sich die Vereinigung um die new gTLDs Bewerbern noch bei der ICANN und gratuliert dabei für die erfolgreich abgeschlossene „Draw Phase“ des new gTLDs Projektes. Anschließend folgt dann aber über eine Din-A4-Seite Kritik. Im Fokus hier insbesondere die Tatsache, dass sämtliche Zeitpläne die sich die ICANN vorgenommen hat, nicht erreicht wurden und dass man weit hinter dem eigentlichen new gTLDs Gesamtzeitplan hinter her hängt. Unter- und belegt wird dies mit einer Auflistung der nicht erreichten Meilensteine in der nahe zurückliegenden Vergangenheit.

Die Kritik ist verständlich, schließlich geht es für die Bewerber um new gTLDs ums Geschäft. Und jede Verzögerung kostet letztlich zusätzliches Geld. Daher verlangt man Erklärung zu jedem einzelnen Punkt und sieht dabei die ICANN in der Pflicht diese abzuliefern; und zwar recht zügig, bis zum 09.01.2013.

20 vs. 100 new gTLDs? – NTAG verlangt Klarheit

sieht 100 new gTLDs pro Woche machbarDer wichtigste Punkt und wohl die eigentliche Frage die durch das Schreiben der new gTLDs Bewerbergemeinschaft beantwortet werden soll ist, wie es dazu kommt, dass die ICANN angibt lediglich rund 20 new gTLDs pro Woche bearbeiten und ins DomainNameSystem (DNS) einpflegen könne, während aus einer offenen Korrespondenz zwischen der IANA, der US-Telekommunikations- und Informationsbehörde (NTIA) sowie der Aktiengesellschaft VerSign Inc. (u.a. com-, .net-, .name-, .tv-Registrar) davon die Rede ist, dass rund 100 möglich und machbar wären. Stutzig macht hier vor allem der gewaltige Unterschied. Dies schreit gerade zu nach einer Erklärung, zumal die ICANN bei ihrer Angabe von nur 20 pro Woche, auch technische Gründe bei der Implementierung der new gTLDs im DNS-Root-System angibt.

Bleibt ICANN Herr des new gTLDs Verfahren?

Man darf gespannt sein auf die Antwort der ICANN, die ja dann spätestens am 09.01.2013 im Büro der new gTLDs Interessensvertretung einflattern sollte. – Und lachender Dritter könnten VeriSign sein, die dann in letzter Konsequenz, zur Beschleunigung der Verfahrens eingesetzt werden, was ein lukratives Geschäft zu werden verspricht. Zufall ist dies wohl nicht; bislang hat sich die ICANN bei dem Gedanken die Kontrolle über die letzte Phase des new gTLD-Projektes an Private abzugeben nicht so recht anfreunden können. Und dies aus guten Gründen! Doch mit zunehmenden Druck ist wohl nur allzu wahrscheinlich, dass die ICANN einknicken wird. – Schließlich hat man das Netz durch das new gTLDs Programm quasi bereits an die private Wirtschaft verhökert, steht in der Pflicht und muss vor allen Dingen endlich anfangen zu liefern. Sonst könnte es ungemütlich werden für die globale Internet-Verwaltungs-Organisation ICANN.

Update 14.01.2012

Bislang hat die ICANN noch nicht reagiert (zumindest nicht öffentlich). Ob die new gTLDs Vereinigung eine persönliche Antwort erhalten hat ist nicht bekannt!

Neue Domainendungen: google vs Amazon

Sowohl der Suchmaschinen-Gigant google, als auch das größte Online-Kaufhaus im Web, Amazon, haben sich auf zahlreiche neue Domainendungen beworben. Insgesamt haben sich beide Unternehmen zusammen gerechnet auf 177 neue Domainendungen beworben. Dabei bewirbt sich google um 101, amazon um 76 neue Domainendungen. In gleich 22 Fällen liegt der ICANN, als letztlich entscheidende Institution in Sachen neue Domainendungen, eine Bewerbung von Amazon als auch google vor.

Bieter-Wettstreit um neue Domainendungen

Neue Domainendungen - Wettstreit google vs amazonGemäß dem ICANN Bewerberhandbuch, welches die Regularien zu den Bewerbungen um neue Domainendungen, die Vergaberichtlinien und alles sonstige was es sonst so braucht, um neue Domainendungen möglichst reibungslos einzuführen, festlegt, wird es wohl zu einem Wettstreit der beiden Internet-Giganten kommen. Ein Wettstreit der letzten Endes von dem gewonnen wird, der mehr Geld auf den Tisch der ICANN, für die neue Domainendungen die umworben wird, legt.

Für die ICANN könnte und wird sich dies wohl als ein äußerst lukratives Geschäft erweisen. Schließlich haben beide Bieter eine Menge monetärer Reserven und zeigen sich gerüstet um den Kampf um neue Domainendungen gegeneinander auf zu nehmen. Da hinter den meisten Bewerbungen um neue Domainendungen ein großes Interesse nebst neuer Geschäftsmodelle der beiden Internet-Konzerne steht, wird hier keiner der beiden allzu schnell klein bei geben. Insbesondere neue Domainendungen wie .shop oder .music, .book, .store etc. versprechen für die Zukunft einiges an Potential, wenn sich einer der beiden Giganten diese unter den Nagel reißen und mit ihrem gegenwärtigen Geschäftsmodell verbinden.

Neue Domainendungen nicht exklusiv für google & amazon

Außerdem gibt es ja auch noch zahlreiche weitere Bewerber um neue Domainendungen, die ebenfalls eine Bewerbung bei der ICANN, um eine der auch von google und amazon beworbenen neuen Top-Level-Domains, eingereicht haben. So wird beispielsweise Massenbewerber Donuts Inc. in nicht wenigen Fällen ein Wörtchen mitreden wollen.

Hier die Liste (neue Domainendungen), um welche es zu einem Duell zwischen google und Amazon kommen wird:

.app  .book  .cloud  .dev  .drive 

.free  .kame  .kid  .kids  .mail .map  

.movie  .music  .play  .search  .shop 

.show  .spot  .store  .talk  .wow  .you

Natürlich könnte man sich auch im Vorfeld einigen, was für alle Seiten, bis auf die der ICANN, die von möglichen, hochpreisigen Bieterwettstreiten, um neue Domainendungen profitieren wird. Mutmaßlich wird man aber zunächst mal abwarten bis es dann soweit ist und darauf setzen, dass eventuelle Dritt- und Viertbieter ihre Bewerbung, mit Blick auf die finanzkräftigen Mitbewerber aus Luxemburg (amazon) und Kalifornien (google) zurückziehen.

Neue Domainendungen – friedliche Einigung?!

So könnte man sich in einigen Fällen beispielsweise darauf einigen, dass keiner eine bestimmte, von beiden Seiten umworbene neue Domainendung bekommt. Somit würde man zumindest sicher stellen, dass kein neues Geschäftsmodell eines Dritten an der Marktmacht der beiden quasi Web-Imperialisten wackelt. Viele vermuten ohnehin, dass eine ganze Menge von Bewerbungen um neue Domainendungen nur aus dem Grund des nicht die Entwicklung verschlafen zu wollen eingereicht wurden.

new gTLD Markenschutz: ICANN prüft Vorschläge

*UPDATE ZUM NEW GTLD MARKENSCHUTZ MEETING*
vom 30.11.2012

Vorgestern Nacht war es dann soweit und die Ergebnisse des angekündigten new gTLD Markenschutz Meetings wurden auf der ICANN-Website veröffentlicht. Jeder der Interesse zeigt an der new gTLD Markenschutz Problematik und, oder auf dem aktuellen Stand der Dinge, was den new gTLD Markenschutz angeht, sein möchte sollte einfach dem folgenden Link folgen und landet bei den Ergebnissen des ICANN Meetings zum new gTLD Markenschutz.
direkt zu den new TLDs Markenschutz Board-Ergebnissen

*eigentlicher Artikel/Pressemitteilung der ICANN zum new gTLD Markenschutz*

Die ICANN hat soeben eine Pressemeldung rausgeschickt die vor einigen Minuten in meinem Email-Postfach gelandet ist und die natürlich was mit dem neuen generischen Top-Level-Domain Programm (new gTLD) der ICANN zu tun hat. Genau geht es hier um die Überprüfung der eingereichten Vorschläge zum new gTLD Markenschutz bei selbigem ICANN-Programm.

Pressemeldung der ICANN zum new gTLD Markenschutz Meeting

new gTLD Markenschutz - ICANN PR-News

27 November 2012

For Immediate Release 

ICANN Board Forecasts Special Brand Protection To High Profile Non-Profit Organizations

Los Angeles, California….

The ICANN Board’s New gTLD Program Committee has approved two resolutions with the goal of providing interim Domain Name protections to certain non-governmental organizations (NGOs) and Intergovernmental Organizations (IGOs).

One resolution would specifically afford temporary protection at the second level (that part of a domain name to the left of the dot) for certain names associated with the Red Cross, Red Crescent and the International Olympic Committee.  The Board Committee passed the resolution with the expectation that the Generic Names Supporting Organization (GNSO) Council will next month approve a similar recommendation to protect the names and acronyms of IGOs and certain NGOs.

“The Red Cross and Red Crescent Movement is pleased by this decision which will put ICANN in conformity with universally-endorsed regulations about the protection of the red cross and red crescent names,” said Charlotte Lindsay Curtet, Director of Communication and Information Management for the International Committee of the Red Cross. “These names have a distinct humanitarian function, in particular in times of armed conflict. Protecting them at the first and second level of a domain name is important, as this protection upholds their purpose and helps us to fulfil our humanitarian mandates.”

The second resolution lays out a course for placing the names and acronyms of IGOs into a Reserved Names List, which will afford second level protection for those names and acronyms.

Specifically, the New gTLD Program Committee asks the GNSO Council to let it know by 28 February 2012 if there are concerns with the action that would fall into the specific areas of global public interest and security or stability of the Domain Name System (DNS).

“We received many comments on this issue,” said Cherine Chalaby, the Chair of the Board’s New gTLD Program Committee. “This is a case of the multi-stakeholder model working well.  We listened to the community and in the end, we obviously felt that these organizations needed some temporary protections while ICANN develops more thorough policies which will afford possible long-term protections.”

In approving the resolutions, the New gTLD Program Committee made it clear it was taking a conservative approach, noting that restrictions on second-level registration can be lifted at a later time depending on the scope of the GNSO policy recommendations approved by the Board.

“The name of my organization, and other Intergovernmental organizations must be protected in the online world generally and Domain names specifically,” said Janis Karklins, Assistant Director General of Communication and Information for the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO). “The IGO and governmental representatives have made a proposal to the Board of ICANN and GNSO that will help assure that names and the acronyms that represent our organizations are properly protected online as they are off-line or in the real world.”

The New gTLD Program Committee expressed appreciation to the Generic Names Supporting Organization (GNSO) for its ongoing work to afford permanent protections for the IGO and NGO names and acronyms.

The Board resolutions will be posted to ICANN’s web site by 29 November 2012.

Das Thema new gTLD Markenschutz ist definitiv ein heikles und könnte der ICANN noch so einiges an Kopfschmerzen kosten. Nahezu jedes Land der Erde hat eigene markenschutzrechtliche Bestimmungen die sich letztlich unmittelbar auch auf den new gTLD Markenschutz auswirken wird. Es gilt also im Rahmen des angekündigten Meetings des ICANN Boards, zur Problematik des new gTLD Markenschutz, darum eine solche Lösung zu finden, die wasserdicht und rechtssicher ist. Wir werden sehen was bei rauskommt; am 29.11.12 will die ICANN das Ergebnis des Board-Meetings zum new gTLD Markenschutz veröffentlichen. Wir haben indem Artikel “Markenschutz bei ntlds hat Priorität” (vom 02. November) versprochen dran zu bleiben, sind dran geblieben an der  new gTLD Markenschutz Problematik, haben geliefert und werden auch weiter dran bleiben am new gTLD Markenschutz, versprochen!